Niemand von uns kann behaupten, völlig frei von Vorurteilen zu sein, denn tagtäglich sind wir mit Klischees, Verallgemeinerungen und Stereotypen konfrontiert, sei es durch Medien und politische Alltagskultur oder im Bekannten- und Freundeskreis. Wer aber offen ist, eigene oder weitverbreitete Vorurteile zu hinterfragen und alles auch einmal aus der Perspektive der jeweils Anderen zu betrachten, besitzt schon eine grundlegende Kompetenz für die Entwicklung einer reflektierten Haltung gegenüber verschiedensten Formen von Alltagsrassismen und rassistischen Strukturen unserer Gesellschaft. Dieser Workshop richtet sich an alle, die bereit sind, sich mit Rassismus in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen, und die lernen möchten, wie man Rassismus im Alltag erkennen und wie man damit umgehen kann.
Lernziele:
- Bewusstmachung eigener Stereotype und Vorurteile und Erlernen eines reflektierten Umgangs damit
- Erkennen der Beeinflussung der eigenen Persönlichkeit durch stereotype und rassistische Denk-und Gefühlsmuster
- Kenntnis unterschiedlicher Rassismen (Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimischer Rassismus u.a.) und ihrer Erscheinungsformen im Alltag
- Entwicklung von Handlungskompetenzen im täglichen Umgang mit Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Lerninhalte:
- Was sind Stereotype & Vorurteile? Was steckt dahinter? Was sind die Folgen?
- Was ist Rassismus? Was sind seine Erscheinungsformen? Was seine Folgen?
- Was ist Diskriminierung? Welche Auswirkungen hat sie?
- Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten bei der Konfrontation mit Rassismus & Diskriminierung
Termin: 07.01.2012, 10:00-18:00 Uhr
Ort: Rothenbaumchaussee 36, Raum 08 (EG)
Leitung: M.A. Islamwiss. Jawaneh Golesork, Sozialpädagoge Tobias Wollborn
In Kooperation mit: Universität Hamburg, Abteilung Internationales
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