Vorurteile hinterfragen, Stereotype erkennen, Zivilcourage stärken

Niemand von uns kann behaupten, völlig frei von Vorurteilen zu sein, denn tagtäglich sind wir mit Klischees, Verallgemeinerungen und Stereotypen konfrontiert, sei es durch Medien und politische Alltagskultur oder im Bekannten- und Freundeskreis. Wer aber offen ist, eigene oder weitverbreitete Vorurteile zu hinterfragen und alles auch einmal aus der Perspektive der jeweils Anderen zu betrachten, besitzt schon eine grundlegende Kompetenz für die Entwicklung einer reflektierten Haltung gegenüber verschiedensten Formen von Alltagsrassismen und rassistischen Strukturen unserer Gesellschaft. Dieser Workshop richtet sich an alle, die bereit sind, sich mit Rassismus in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen, und die lernen möchten, wie man Rassismus im Alltag erkennen und wie man damit umgehen kann.

Lernziele:

  • Bewusstmachung eigener Stereotype und Vorurteile und Erlernen eines reflektierten Umgangs damit
  • Erkennen der Beeinflussung der eigenen Persönlichkeit durch stereotype und rassistische Denk-und Gefühlsmuster
  • Kenntnis unterschiedlicher Rassismen (Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimischer Rassismus u.a.) und ihrer Erscheinungsformen im Alltag
  • Entwicklung von Handlungskompetenzen im täglichen Umgang mit Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Lerninhalte:

  • Was sind Stereotype & Vorurteile? Was steckt dahinter? Was sind die Folgen?
  • Was ist Rassismus? Was sind seine Erscheinungsformen? Was seine Folgen?
  • Was ist Diskriminierung? Welche Auswirkungen hat sie?
  • Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten bei der Konfrontation mit Rassismus & Diskriminierung

Termin: 07.01.2012, 10:00-18:00 Uhr
Ort: Rothenbaumchaussee 36, Raum 08 (EG)
Leitung: M.A. Islamwiss. Jawaneh Golesork, Sozialpädagoge Tobias Wollborn
In Kooperation mit: Universität Hamburg, Abteilung Internationales

Exklusiver Abend im Thalia Theater

Mal wieder ins Theater. Und das in bester Gesellschaft. Wäre doch mal was, oder? Wir freuen uns, euch zu einem unvergesslichen Abend zusammen mit Thalia Migration und der Universität Hamburg/Abteilung Internationales einzuladen.

Das Thalia Theater gehört zu den renommiertesten Theatern im deutschsprachigem Raum und wurde bereits 1843 eröffnet. 2000 wird eine neue zweite Spielstätte in Hamburg-Altona eröffnet: das Thalia in der Gaußstraße. Im Oktober 2010 startet im Haus das Projekt Thalia Migration – eine Programmreihe, die den sozialen und interkulturellen Wandel im Zuschauerraum herausfordert.

Zu der Veranstaltungsreihe „Willkommen” werden wir persönlich im Foyer des Thalia Theaters in der Gaußstraße von einem Experten des Thalia Theaters empfangen und bekommen einen Einführung in das Stück „Integrier‘ mich, Baby!“ von Bernadette La Hengst. Im Anschluss an die Aufführung wird es bei einem Empfang noch die Möglichkeit geben, mit den Schauspielern über das Gesehene zu diskutieren.

Das Stück „Integrier‘ mich, Baby!“ von Bernadette La Hengst verspricht einen multi-musikalischen Integrations-Diskurs für alle. Und darum geht’s: Hamburg Altona im Jahre 2033. Mal angenommen, es wäre das eingetreten, wovor immer gewarnt wird: Nur noch 20% der Deutschen sind überhaupt richtige Deutsche, also diejenigen ohne Migrationshintergrund. Vielleicht interessieren wir uns dann füreinander und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung? In einem Re-Integrationskurs, geleitet von deutschen Dozenten aus den Stiefvaterländern Nigeria, Kolumbien und der Türkei, abseits der weißen Bio-, Yoga und Ikea-Ghettos, wo globale Musik zum visionären Klebstoff wird, um die Gesellschaft zusammenzuhalten.

Kommt und erlebt mit uns, wie sich das Thalia Theater in der Gaußstrasse in einen Begegnungsort der Kultur und Kulturen verwandelt.

Zu dieser Veranstaltung sind Studierende aller Hochschulen in Hamburg herzlich eingeladen.

Bildergalerie

Termin: 20.12.2011
Treffpunkt: ist im Foyer des Thalia Theaters in Hamburg Altona in der Gaußstrasse
In Kooperation mit: Thalia Migration und Universität Hamburg/Abteilung Internationales

World Wide Web, Arabischer Frühling und die neue Würde des Menschen

Aus aktuellem Anlass finden momentan viele Veranstaltungen zum Arabischen Frühling statt. Experten, Journalisten und Politiker melden sich zu Wort. Wir wollen mit euch aus einer anderen und spannenden Perspektive die Ereignisse betrachten.

Wir freuen uns, an diesem PIASTA-Gesprächsabend von den Erfahrungen der Studierenden aus den betroffenen Ländern zu hören und darüber zu diskutieren. Zusammen mit dem Historiker und Kulturwissenschaftler Dr. Frank Tremmel wollen wir der Frage nach dem Menschen und seiner Würde nachgehen, die heute von der jungen Generation in der arabischen Welt mit Hilfe neuer Kommunikationsmedien gestellt wird. Gegenwärtig scheinen Facebook und die sozialen Netzwerke Motoren der Veränderung zu sein. Könnte es sein, dass wir Zeugen der Entstehung eines neuen Humanismus sind, der auf der Verbindung von Empathie und neuen interaktiven Medien und Ideen beruht?

Zu dieser Veranstaltung sind Studierende aller Hochschulen in Hamburg herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme an diesem Gesprächsabend!

Termin: Mi 09.11.2011, 18–21 Uhr
Ort: Rothenbaumchaussee 36, Raum 08 (EG)
Leitung: Canan Bayram
In Kooperation mit: Universität Hamburg, Abteilung Internationales

Verein ist gegründet

Der neue Verein PIASTA an der Universität Hamburg e.V. wurde am 15. Dezember 2010 gegründet.

Aktuell läuft die Anmeldung beim Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.